Grundsteinlegung openOffice auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein Essen

 Am 11. September 2009 fand die Grundsteinlegung des openOffice Hybrid-Hauses auf dem Gelände des Welterbes der Vereinten Nationen auf Zeche Zollverein in Essen statt. Das openOffice Hybrid Haus ist eines von fünf Gewinnerentwürfen, die im Architekturwettbewerb Mobile Working Spaces ausgewählt wurden und wird über mindestens zwei Jahre als temporäres Bürogebäude auf dem Gelände der "designstadt" in Essen ausgestellt werden. Ziel des Architekturwettbewerbes war es, experimentelle und temporäre Büros und Ateliers für Gründer der Kreativbranche zu entwickeln. Mittlerweile wird der beabsichtigte Anwendungszweck auf temporäre Räume für öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen (Mensa, Bibliothek …) etc. ausgeweitet, eine energieautarke Haustechnik wird angestrebt. Auf der Suche nach wirklich alternativen und autarken Heizmethoden entschied sich das Architektenteam um Dipl.-Ing. + Architekt Rüdiger Karzel vom Architekturbüro bk2a in Köln und Dozent auf dem Lehrgebiet "Entwerfen und Industrielle Methoden der Hochbau-konstruktion" an der TU Darmstadt, gemeinsam mit seinen Studenten, für die SOLAR-RIPP ® Solarheizung. Diese wird jeweils an den Stirnseiten von openOffice, zur Hälfte als halbtransparentes Vordach konzipiert, installiert und in die Brauchwarmwasserbereitung integriert. Die Rauminstallation kann über den gesamten Zeitraum von Essens Kreative Klasse 2009 besichtigt werden und ist eingegliedert in das Ausstellungsangebot von RUHR.2010, der Kultur-hauptstadt Europas 2010.